Ein Hauswasserfilter wird zentral in die Wasserleitung eines Gebäudes eingebaut. Dadurch wird das Wasser gefiltert, bevor es zu den einzelnen Entnahmestellen im Haus gelangt.
So wird nicht nur das Trinkwasser in der Küche, sondern auch das Wasser in Badezimmern, Duschen und weiteren Wasseranschlüssen durch das Filtersystem geführt.
SAN-MAXI kombiniert drei unterschiedliche natürliche Filterstufen, die unterschiedliche Aufgaben übernehmen.
Je nach Stoff und Filterstufe werden ungelöste Partikel mechanisch zurückgehalten und verschiedene gelöste Stoffe gebunden oder adsorbiert. Dazu gehören unter anderem Schwermetalle, chemische Belastungen, Chlor, Kohlenwasserstoffe und bestimmte langkettige PFAS.
Welche Stoffe in welchem Umfang reduziert werden können, hängt unter anderem von ihrer chemischen Beschaffenheit, der Konzentration im Ausgangswasser und den jeweiligen Betriebsbedingungen ab.
Ja. Die mechanische Filterfeinheit des SAN-MAXI liegt bei 1 µm.
Ungelöste Mikroplastikpartikel und andere Partikel oberhalb der jeweiligen Filtergrenze können dadurch mechanisch zurückgehalten werden.
Mit dem optionalen SAN-TITAN kann die mechanische Feinfiltration auf 0,2 µm beziehungsweise 200 Nanometer erweitert werden.
SAN-MAXI ist das mehrstufige Hauswasser-Filtersystem. Es arbeitet mit drei natürlichen Filtermaterialien und einer mechanischen Filterfeinheit bis 1 µm.
SAN-TITAN ist eine zusätzliche mechanische Feinfilterstufe aus Titan mit einer Filterfeinheit von 0,2 µm beziehungsweise 200 Nanometern.
SAN-TITAN kann dem SAN-MAXI nachgeschaltet werden. Beide Systeme können je nach Anwendung auch einzeln eingesetzt werden.
Im wasserführenden Innenraum des SAN-MAXI kommen weder Kunststoff noch Dichtungen oder Klebstoffe zum Einsatz.
Das Filtergehäuse und die Filterkartusche bestehen aus 2 mm starkem Edelstahl 316 und werden handgeschweisst.
Auch die eingesetzten Filtermedien sind natürlichen Ursprungs.
Nein. Die SAN-MAXI Filterkartusche ist rückspülbar und auf eine lange Nutzung ausgelegt.
Eine regelmässige Rückspülung entfernt zurückgehaltene Ablagerungen und kann das Wartungsintervall der Kartusche um bis zu 50 % verlängern.
Je nach Wasserqualität, Verbrauch und Betriebsbedingungen ist eine Kartusche für rund 150'000 bis 220'000 Liter Wasser ausgelegt.
Nach ihrer Nutzung wird sie an SANSEI zurückgegeben und dem vorgesehenen Recyclingkreislauf zugeführt. Dafür wird bei der Kartusche ein Depot erhoben.
Für den eigentlichen Filterprozess benötigt SAN-MAXI keine zusätzliche Hochdruckpumpe.
Das System arbeitet passiv mit dem vorhandenen Leitungsdruck. Das Wasser wird dadurch ohne zusätzliche Hochdruckpumpe durch die verschiedenen Filterstufen geführt.
Genau diese Frage untersuchen wir mit wiederkehrenden unabhängigen Laboranalysen unter realen Betriebsbedingungen.
Bei einer SAN-MAXI Anlage wurden mit derselben Filterkartusche über mehr als ein Jahr folgende aerobe mesophile Keimzahlen hinter dem Filter gemessen: 7, 6, 8, 1, 2 und zuletzt <1 KBE/ml.
Die erste dokumentierte Probe wurde rund 40 Tage nach der Installation genommen. Eine unmittelbar nach der Installation vorgesehene Probe wurde versehentlich nicht an das Labor eingesendet. Deshalb lässt sich aus dieser Messreihe keine prozentuale Keimreduktion gegenüber dem Ausgangswasser ableiten.
Was die Messreihe jedoch dokumentiert: Über den gesamten Beobachtungszeitraum von mehr als einem Jahr wurde keine Zunahme der aeroben mesophilen Keimzahl hinter dem SAN-MAXI beobachtet.
Die Filterkartusche wurde während dieser Messreihe nicht rückgespült. Das entspricht nicht unserer Empfehlung: SANSEI empfiehlt ausdrücklich eine regelmässige Rückspülung, um zurückgehaltene Ablagerungen auszutragen und das Wartungsintervall zu verlängern.
SAN-MAXI ist keine klassische Wasserenthärtungsanlage mit Salz. Das Wasser wird also nicht vollständig enthärtet.
Das eingesetzte natürliche Vulkanmineral besitzt eine mikroporöse Struktur und kann durch Ionenaustausch Calcium- und Magnesiumionen binden. Dadurch kann ein Teil der Wasserhärte reduziert werden.
Gleichzeitig wird das Wasser innerhalb des Systems verwirbelt. Die dabei entstehenden hydrodynamischen Bedingungen können die Kristallisation von Calciumcarbonat beeinflussen und damit das Verhalten verbleibender Kalkrückstände verändern.
Im Alltag bedeutet das: Verbleibende Kalkrückstände können sich leichter entfernen lassen. Dadurch kann der Aufwand für die Reinigung von Armaturen, Duschflächen und Strahlreglern sowie der Einsatz von Säuren und Entkalkungsmitteln reduziert werden.
Ein Teil der natürlichen Mineralien bleibt dabei im Wasser erhalten.
Die Gesamtkosten hängen von der gewünschten Konfiguration und der bestehenden Hausinstallation ab.
Anschaffung
- CHF 3'550.– | SAN-MAXI Gehäuse aus Edelstahl 316 inklusive Halterung für Wand- oder Bodenmontage
- CHF 350.– | Depot für die SAN-MAXI Edelstahlkartusche
- CHF 998.– | optionaler SAN-TITAN mit Gehäuse und Titanfilter, Filterfeinheit 0,2 µm
- individuell | Sanitärarbeiten, Edelstahlleitungen und Anschlussgarnitur entsprechend der bestehenden Installation
Unterhalt
- CHF 365.– | Ersatz-Filterkartusche
- CHF 60.– | Ultraschallreinigung des SAN-TITAN
- CHF 120.– | Anfahrtspauschale
Die effektiven Installationskosten können je nach Gebäude, Leitungsführung und gewünschter Konfiguration variieren.