Langzeittest: Entscheidend ist, was nach Monaten passiert.
Ein neuer Wasserfilter kann gute Laborwerte liefern. Uns interessiert eine schwierigere Frage:
Wie sieht es nach Monaten aus? Und nach einem Jahr?
Deshalb untersuchen wir SAN-MAXI nicht nur zu Beginn seiner Einsatzzeit. Wir begleiten ausgewählte Anlagen über einen längeren Zeitraum und lassen die Wasserqualität wiederholt durch unabhängige Labore untersuchen.
Dabei haben wir ganz bewusst Abstand zwischen uns und den Messungen geschaffen: Nicht SANSEI nimmt die Wasserproben und sendet sie ein – das machen unsere Kunden eigenständig. Wir erhalten anschliessend die Laborresultate.
So entstehen keine für einen Test aufgebauten Idealbedingungen, sondern Messwerte aus dem echten Leben.
Über ein Jahr. Dieselbe Kartusche. Sechs Laboranalysen.
Bei dieser Anlage wurde der SAN-MAXI am 10. Juli 2025 installiert. Die unmittelbar nach der Installation vorgesehene Probe wurde vom Sanitär versehentlich nicht an das Labor eingesendet.
Die erste dokumentierte Analyse stammt deshalb vom 19. August 2025 – rund 40 Tage nach Inbetriebnahme. Danach wurde weitergemessen:
| Datum | Zeit seit Installation | Aerobe mesophile Keime | Prüfbericht |
|---|---|---|---|
| 19.08.2025 | ca. 40 Tage | 7 KBE/ml | |
| 30.10.2025 | ca. 112 Tage | 6 KBE/ml | |
| 06.01.2026 | ca. 180 Tage | 8 KBE/ml | |
| 17.03.2026 | ca. 250 Tage | 1 KBE/ml | |
| 21.05.2026 | ca. 315 Tage | 2 KBE/ml | |
| 24.07.2026 | ca. 379 Tage | < 1 KBE/ml |
7 → 6 → 8 → 1 → 2 → < 1 KBE/ml
Mehr als ein Jahr nach der Installation und über die empfohlene Einsatzdauer der Filterkartusche hinweg zeigt diese Messreihe keine Zunahme der gemessenen aeroben mesophilen Keimzahl hinter dem SAN-MAXI.
Der niedrigste Wert der gesamten Messreihe wurde bei der letzten Analyse gemessen: < 1 KBE/ml nach rund 379 Tagen.
Und noch etwas macht diesen Langzeittest für uns besonders interessant:
Diese Kartusche wurde kein einziges Mal rückgespült.
Das entspricht ausdrücklich nicht unserer Empfehlung. Wir empfehlen die regelmässige Rückspülung, um zurückgehaltene Ablagerungen aus der Kartusche auszutragen und das Wartungsintervall der Kartusche zu verlängern.
Dass bei dieser Anlage während des gesamten dokumentierten Zeitraums nicht rückgespült wurde, macht die beobachtete Entwicklung der Keimzahlen für uns jedoch umso interessanter.
Wir messen nicht nur, wenn der Filter neu ist.
Bei Wasserfiltern werden häufig Laborwerte zur Filterleistung angegeben. Was uns viel mehr interessiert, ist die Entwicklung unter realen Bedingungen über Monate hinweg.
Denn genau dann zeigt sich, was langfristig im Filter passiert.
Vergleichbare öffentlich dokumentierte Langzeitmessungen unter realen Betriebsbedingungen finden wir bei Hauswasserfiltern bislang kaum. Deshalb führen wir diese Messungen weiter: transparent, wiederkehrend und mit real eingesetzten Anlagen bei unseren Kunden.
Nicht, weil wir unseren Filtern misstrauen.
Sondern weil wir wissen wollen, ob sie morgen noch genauso überzeugen wie heute.
Ein wichtiger Hinweis zu diesen Messwerten
Die Messreihe dokumentiert die aerobe mesophile Keimzahl im Wasser hinter dieser konkreten SAN-MAXI-Anlage zu den jeweiligen Probenahmezeitpunkten.
Da die bei der Installation vorgesehene Ausgangsprobe nicht an das Labor eingesendet wurde, lässt sich aus dieser Messreihe keine prozentuale Reduktion der Keimbelastung gegenüber dem Ausgangswasser berechnen.
Die Resultate dürfen zudem nicht ohne Weiteres auf jede Installation übertragen werden, da Wasserqualität, Nutzung, Temperatur, Stagnationszeiten und weitere Betriebsbedingungen variieren können.
Was die Messreihe dokumentiert, ist die Entwicklung der gemessenen Keimzahl hinter derselben SAN-MAXI-Kartusche über mehr als ein Jahr realen Betrieb.
Wir machen weiter.
Sechs Analysen sind für uns kein Endpunkt. Mit weiteren Anlagen und weiteren Messungen möchten wir Schritt für Schritt dokumentieren, wie sich SAN-MAXI über seine gesamte Einsatzdauer unter realen Bedingungen verhält.
Auf unserer zukünftigen Laborseite werden wir die Messreihen, Hintergründe und die dazugehörigen unabhängigen Laborberichte transparent zusammenführen.